eigentum

Auf den anderen schauen, sich über ihn ärgern, wissen, was er anders machen müsste, Kopf schütteln über ihn, ihn abwerten, ihn bestrafen, ihn ignorieren etc. – all das sind übliche Konfliktverhalten. Inhaltlich finden wir dafür immer genug Gründe. Und dieses Gefühl von inhaltlicher Berechtigung hält uns davon ab zu sehen, dass dieser ganze Ansatz weder hilft noch der einzig mögliche ist.

Unabhängig von der inhaltlichen Ebene gehört der Ärger und die anderen Emotionen und Reaktionen jedem selbst. Und dieses Eigentum – wie jedes andere auch – erfordert Verantwortungsübernahme. Wer das erstmals an sich ranlässt, wird überrascht sein: Je deutlicher man die Verantwortung nimmt, umso unabhängiger wird man vom Konfliktpartner im Finden des eigenen inneren Friedens.

Überprüfen Sie diese Thesen für sich:

  • Wem gehört (nicht gebührt!) Ihr Ärger?
  • Wer hat die Macht über Ihre Reaktion?
  • Wie versuchen Sie, den anderen dafür in die Verantwortung zu ziehen?
  • Was passiert, wenn Sie für Ihre Emotionen und Reaktionen die Verantwortung voll übernehmen?